I weiß, Ihr liebt diese Rubrik: Bridget on tour …, Bridget in trouble, Bridget beim Chaos-Management. Ganz aktuell Moskau: Die Kulturtasche in Eile äußerst schlampig gepackt, Bürste zuhause vergessen, und dass bei meiner Haar-Matte … : Ich habe es einfach wie Arielle aus Walt Disney gemacht und einen „Dinkelhopper“ genommen, heißt die Gabel vom Frühstücksbuffet eingesteckt und damit anschließend die Haare gekämmt. Funktioniert nicht so schlecht. Ich war selbst verblüfft. Klar, könnte ich auch eine Bürste kaufen, aber wenn die Geschäfte noch nicht geöffnet haben oder sich das richtige Modell nicht finden lässt. Ich kaufe nicht einfach irgendeine Bürste.

Dann fehlte das Parfüm, aber das ist einfach, gibt es doch die „Duftwegelagerer“ in jedem Luxuskaufhaus. Ich wurde bei Tsum besprüht. Das sollte für den Tag reichen. Wahrscheinlich war es sogar zu viel, so dass ich als laufende Duftbombe zur Modenschau eilen musste.

Aber am witzigsten aber war die mangelnde Verpackung meiner Geschenke, besonders jenes für die Chefin von Gum. Da kann man natürlich nicht einfach nur einen Seiden-Schal nackt über den Tisch reichen. Zu dumm auch. Roma e Toska Schleife, Papier … alles zuhause liegen gelassen. Mit Händen und Füßen habe ich in der Blumen-Abteilung mein Problem geschildert. Zu witzig, ganz besonders da Russen echt auf der Leitung stehen, wenn man ihnen geradebrechend etwas erklären will! Zum Schluss haben wir zu dritt ein Paket geschnürt mit eingequetschten Herbst-Gräsern. Why not! Rote Rosen kann doch jeder …

So könnte es fröhlich-schräg weitergehen, bis ich dann wieder quer durch Moskau mit zwei Koffern gerumpelt bin. Komplett Taxi-Resisent. Erstes Opfer: linkes und rechtes Bein der Strumpfhose. Extere Kollateralschaden nicht mitgezählt … Und schon bin ich wieder zurück. Home, in meinem Hinterhof-Office. Bis es dann übermorgen wieder weiter geht nach Kuwait und Bahrain. Best Locations für „Oh Bridget-Stories“.
