Beinahe könnte man sagen: Business as usual. Training beim neuen Kunden Winny, Besuch bei Jacob&Emily, Warten auf Limara. Dazwischen der normale Wahnsinn mit der Metro, die ich jetzt aber fließend beherrsche. Wie? Nein Kyrillisch kann ich immer noch nicht, aber freies Assoziieren: Station “Kievkaja” sieht geschrieben so aus wie “Kneppacka”, das bedeutet zwar nichts, geht aber in mein Hirn rein – wieso auch immer. Oder “Molodezhnaya” (im übrigen schon so für Normalsterbliche nicht auszusprechen) hat die Eselsbrücke “Mollollokpacka” (o.ä.). Ganz schräg ist mein Merkbild von der Station “Lenin Bibliothek” – das ist einfach eine schier endlose Reihe von LLIIILBLILILILLLULs geteilt in zwei Blöcke. Nun, ich bin jedenfalls druchgekommen ohne “lost and found”.

Pech dagegen hatte ich beim Street-Style shooting, obwohl es an gutaussehenden Mädchen keineswegs mangelte. Das selbstgestellte Thema: Zieh meinen Stretch-Blazer an und ich fotografiere Dich für meinen Blog. One Blazer – different Girls. Aber njet! Kristina, Tatjana, Elena … waren schon auf der Flucht, bevor ich noch meinen Blazer aus der Tasche gekramt hatte. Schade! Morgen werde ich die Strategie ändern, und vielleicht huscht mir noch einmal so eine schrille Hübsche mit Rastalocken und himmelblauer Strumpfhose über den Weg. – Um erfolgloses Adrenalin abzubauen, habe ich dann einfach Street-Style ohne Menschen fotografiert und für Roma ihren Lenin im Herbstlicht.





